Seminar C: Die Identitätsrolle in der politischen Kommunikation
Dozentin: Dr. Isabella Gonçalves
Soziale Identitäten und Gruppenzugehörigkeiten stehen im Zentrum zeitgenössischer politischer Kommunikation. Sie strukturieren Wahrnehmung, Mediennutzung und affektive Reaktionen. Das Seminar fokussiert den sogenannten „identity turn“ in der politischen Kommunikationsforschung und fragt, wie Identität als analytischer Rahmen zentrale Phänomene wie affektive Polarisierung, selektive Mediennutzung, algorithmische Informationsumgebungen und intersektionale Differenzen erklärt.
Die einzelnen Sitzungen sind thematisch gegliedert (u.a. Identity turn, affektive Polarisierung, Informationsrepertoires, intersektionale Medienwirkungen), werden jedoch durch einen gemeinsamen konzeptionellen Rahmen verbunden. Grundlage jedes Panels ist ein strukturierender Überblickstext, der als theoretischer Referenzpunkt für die Diskussion der einzelnen Papers dient
Ziel des Seminars ist es, Identität nicht nur als Variable, sondern als strukturierendes Prinzip politischer Kommunikation kritisch zu reflektieren.
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📅 Zeitplan
Siehe wöchentliche Themen und Präsentierende
📝 Anweisungen
Richtlinien für Präsentationen und Teilnahme
📚 Literatur
Zentrale Literatur für das Seminar